Erneuerung der Schlammeindickung und Schlammentwässerung auf der Kläranlage Holzminden
Arbeitsgebiet: Eindickungsanlagen

Auf der Kläranlage Holzminden wurde die Schlammeindickung und -entwässerung im Bestand erneuert. Dazu wurde die Zentrifuge zur ÜS-Eindickung durch einen Bandeindicker ersetzt. In Vorbereitung auf eine nachzurüstende Schlammfaulung wurde ein statischer PS-Eindicker errichtet. Die alte Schlammentwässerung mittels Kammerfilterpressen wurde auf Basis einer Variantenuntersuchung durch zwei Hochleistungsentwässerungszentrifugen ersetzt. Zur Beschickung der neuen Schlammentwässerung wurde ein Schlammpumpwerk errichtet.

 

Errichtung einer maschinellen Vorentwässerung auf dem Klärwerk Steinhof
Arbeitsgebiet: Entwässerungsanlagen

Auf dem Klärwerk Steinhof in Braunschweig wurde eine maschinelle Schlammvorentwässerung installiert. Mit Hilfe einer Schneckenpresse wird der vorausgefaulte Überschussschlamm auf rd. 15% TR entwässert, wodurch der Wärmebedarf der Thermodruckhydrolyse auf ein Minimum reduziert wird.   Die Vorentwässerung ist Teil einer Neugestaltung der Schlammbehandlung auf dem Klärwerk Steinhof.

 

Erneuerung der maschinellen Überschussschlammeindickung auf dem Klärwerk Steinhof
Arbeitsgebiet: Eindickungsanlagen

Da die wirtschaftliche und technische Nutzungsdauer der vorhandenen Eindickzentrifugen fast erreicht war, wurde im Rahmen der Erneuerung der maschinentechnischen Installationen die Möglichkeit genutzt, den Standort in ein zentrales neu zu errichtendes Bauwerk für die neue Schlammbehandlung und Nährstoffrückgewinnung zu verlegen. Die neue maschinelle Überschussschlammeindickung wurde wieder als Dekanteranlage konzipiert und für eine redundante Durchsatzleistung von bis zu 160 m³/h Dünnschlamm ausgelegt. 

 

Neubau einer maschinellen Schlammentwässerung auf dem Klärwerk Buchenhofen
Arbeitsgebiet: Entwässerungsanlagen

Neubau eines Schlammentwässerungsgebäudes mit 3 Zentrifugen. Optimierung des Schlammdurchsatzes von 75 m³/Bh durch die Umnutzung der Schlammvorlagen zu bewirtschafteten Schlammspeichern. Polymeraufbereitung in zwei Anlagen für flüssige oder granulierte Handelsware. Transport des entwässerten Schlammes in den Klärschlammbunker der benachbarten Klärschlammverbrennungsanlage. Zentratrückführung in die Schlammwasserbehandlung des Klärwerks.

 

Erneuerung der Schlammverladung auf dem Gemeinschaftsklärwerk Bad Pyrmont-Lügde
Arbeitsgebiet: Schlammtransport- und lagerung

Neubau eines Klärschlammverladecontainers in unmittelbarer Nähe zum Entwässerungsgebäude einschl. der Errichtung der erforderlichen Förderaggregate (hier: Spiralförderer) zum Befüllen und Entleeren des Verladecontainers.

 

Neubau Schlammlagerplatz und Lagerhalle auf dem Klärwerk Düneberg, Geesthacht
Arbeitsgebiet: Schlammtransport- und lagerung

Auf dem Gelände der Kläranlage Düneberg wurden ein zweiter Schlammlagerplatz mit Dach und darauf befestigter Photovoltaikzellen sowie eine Lagerhalle für Betriebsmittel und Ersatzteile errichtet. Durch die Photovoltaikanlage können jährlich über 59.000 kWh erzeugt werden. Die Beschickung des neuen Schlammlagerplatztes wurde automatisiert mittels einer Dickschlammpumpe und neuer Polymeraufbereitungsanlagen für Gleitmittel.

 

Erneuerung der technischen Ausrüstung und Neugestaltung der Faulbehälterfassade (VFB= 4.000 m³) auf dem Klärwerk Stade
Arbeitsgebiet: Stabilisierung und Faulung

Im Rahmen des Vorhabens wurde die gesamte technische Ausrüstung der Faulbehälter erneuert sowie die Fassade saniert. Die Faulbehälter wurden mit redundanten Wärmetauschern, Heizschlamm- und Frischschlammpumpen sowie Mazeratoren erneuert. Die Umwälzung wurde von externer Umwälzung auf Faulschlammmischer umgerüstet. Neben der Gasfassung der Faulbehälter wurden die Heizkessel, die Heizwasserverteilung und Brauchwasserversorgung vollständig erneuert.

 

Neubau und Sanierung der Faulung auf der Kläranlage Oldenburg
Arbeitsgebiet: Stabilisierung und Faulung

Die Zentralisierung der Schlammbehandlung aus dem Verbandsgebiet des OOWV auf der Kläranlage Oldenburg erfordert eine Erhöhung der Behandlungskapazitäten. Um dies zu erfüllen, wurde das Faulvolumen und das Schlammspeichervolumen erhöht. Durch Neubau- und Sanierungsmaßnahmen der Faultürme können sowohl Wassergehalt im ausgefaulten Schlamm nach der Entwässerung signifikant verringert und das Gasbildungspotential vollkommen ausgeschöpft werden.

 

Umstellung auf Schlammfaulung mit Gasverwertung auf dem Gruppenklärwerk Nordgoltern
Arbeitsgebiet: Stabilisierung und Faulung

Als Beitrag zum Klimaschutz durch CO2-Einsparung wird der Klärschlamm auf dem KW Nordgoltern zukünftig in einer anaerob stabilisiert und dabei die anfallende Schlammenge um ca. 35 % reduziert. Das dabei anfallende Faulgas wird in einem Gasspeicher zwischengespeichert. Nach der Gastrocknung, Gasvorerwärmung und Gasreinigung wird es in einem Blockheizkraftwerk zur Erzeugung elektrischer und thermischer Energie verwertet. Das Projekt wurde aus Mitteln der EU im Rahmen des EFRE-Programms gefördert.

 

Neubau einer Anlage zur Schlammfaulung und Schlammtrocknung auf der Kläranlage Perleberg
Arbeitsgebiet: Stabilisierung und Faulung

Die hohen Kosten des Klärschlammentsorgung sowie die hiermit verbundene Umwelt-belastung werden durch eine neue Klärschlammbehandlung auf der Kläranlage Perleberg reduziert. Vorgesehen ist die Schlammfaulung für die gemeinsame Behandlung von Überschuss- und Flotatschlamm. Im Einzelnen bestehend aus: Neubau Vorklärbecken, Erneuerung Überschussschlammeindickung, Neubau Schlammfaulung, Neubau Gasspeicher und Gasverwertung (BHKW), Neubau solare Klärschlammtrocknung (bis LP 3).