Neubau einer Schlussfiltration sowie eines Beschickungspumpwerkes auf der Kläranlage Neumünster

Arbeitsgebiet: Spurenstoffeliminations- und Filtrationsanlagen

Steigerung der Reinigungsleistung und Verbesserung der Ablaufqualität durch Neubau einer Schlussfiltration mit einer Durchsatzleistung von 4.400 m³/h. Umsetzung in Form einer Tuchfiltration zur Reduzierung der suspendierten Stoffe sowie der Phosphatkonzentration im Ablauf der Kläranlage. Ausführung als Stahlbetonbauwerk mit 6 Filterkammern und integriertem Beschickungspumpwerk. Optionaler Ausbau zu einer 4. Reinigungsstufe.

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Neubau Prozesswasserbehandlung mittels Deammonifikation und Optimierung der Vorklärung

Arbeitsgebiet: Innovative Verfahren der Abwasserbehandlung

Ziel des Projektes ist, durch Kombination von zwei etablierten Verfahren der Abwassertechnik – einer Optimierung der Vorklärung durch Vorfällung und der gleichzeitigen Behandlung des Prozesswassers (Deammonifikation)- die Kläranlage Seevetal energieeffizient und zukunftsorientiert aufzustellen.
Hierzu wird die neue Prozesswasserbehandlung mit zwei Reaktoren á 400 m³ nach dem Verfahren der 1-stufigen Deammonifikation neu errichtet.

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Erneuerung der Rechen- und Sandfanganlage auf dem Klärwerk Göttingen

Arbeitsgebiet: Mechanische Abwasserbehandlung

Es wurde eine dreistrassige Rechenanlage erstellt mit Grobrechen als Greiferrechen mit 40 mm Stababstand sowie Filterstufenrechen mit 3 mm Spaltweite. Zusätzlich steht noch ein mit Elektroschiebern abgesperrtes Notumlaufgerinne zur Verfügung. Das Rechengut wird in zwei Waschpressen behandelt. Das Gebäude ist mit einer regelbaren Abluftabsaugung versehen, die über eine Abluftbehandlung mit einem Kompakt-Biofilter verfügt. Die Errichtung der Anlage erfolgte unter Aufrechterhaltung des Kläranlagenbetriebes bei sehr beengten Platzverhältnissen.

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Kapazitätserhöhung und Sanierung einschl. verfahrenstechnischer und energetischer Optimierung auf der Zentralen Kläranlage Wathlingen

Arbeitsgebiet: Energie-Prozess- und Betriebsoptimierung

Da die Kläranlage Wathlingen ihre Überwachungswerte nicht mehr mit ausreichender Sicherheit gewährleisten konnte, war eine Optimierung der Gesamtanlage erforderlich. Zum einen konnte durch den Neubau eines Belebungsbeckens (V = 3.800 m³) der Ausbauwert um über 40% auf 22.000 EW gesteigert werden. Das Belebungsbecken wurde mit energieeffizienten Membranplat-tenbelüftern und einer Pfropfenströmung ausgerüstet. Zum anderen wurde für die Gebläsestation (4+1 DeltaBlower) ein neues Maschinengebäude inkl. Notstromaggregat errichtet. Durch diese Maßnahmen wurde eine deutliche Einsparung an Belüftungsenergie erzielt. Zur weiteren Verbesserung der Energiebilanz ist in die Kläranlage zudem sowohl eine Photovoltaikanlage (450 m², 64kWp) als auch eine Windkraftanlage (800 kW) integriert worden.

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Abschnittsweise Erweiterung und umfassende Erneuerung der gesamten Kläranlage Göttingen

Arbeitsgebiet: Kommunale Kläranlagen

Zunehmende Anschlusswerte und verschärfte Anforderungen an die Reinigungsleistung erforderten den umfassenden Ausbau der Kläranlage. Da eine Aufrechterhaltung des Betriebes durchgängig gewährleistet werden musste, erfolgte die Realisierung in mehreren Bauabschnitten (insgesamt 6 BA).
• Der erste BA umfasste die Erweiterung/Sanierung der Faulung (Neubau Faulbehälter mit 5.000 m³ und Sanierung bestehender Faulbehälter mit 6.000 m³).
• Im zweiten BA erfolgte der Neubau einer kompletten Belebungsanlage (u.a. Kaskadendenitrifikation mit 34.000 m³ inkl. Gebläsestation, 2 Nachklärbecken mit d = 48 m).
• Im dritten BA wurde der Abriss von 2 vorhandenen Nachklärbecken und der Umbau von 2 BB zu Regenwetterspeicherbecken realisiert.
• Der vierte BA umfasste die Erneuerung der maschinellen Faulschlammentwässerung (2 Dekanter à 40 m³/h einschl. Gebäude, Vorlagebehälter, Zentratspeicher, Dickschlammsilo und Fahrzeugwaage).
• Im fünften BA erfolgte der Bau einer neuen Einlaufgruppe (u.a. Zulaufpumpwerkes (Qmax = 9.500 m³/h) mit 6 Schnecken, Neubau Rechengebäude für eine dreistraßige Rechenanlage, Neubau eines dreistraßigen belüfteten Sandfangs mit Sandwäsche).
• Im letzten BA erfolgte die Erneuerung der maschinellen ÜS-Eindickung und der BHKW-Anlage zur Faulgasverstromung sowie die Sanierung des Gaspeichers.

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Machbarkeitsstudie zur Spurenstoffelimination auf der Kläranlage Bielefeld-Brake

Arbeitsgebiet: Spurenstoffeliminations- und Filtrationsanlagen

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden fünf verfahrenstechnische Varianten zur Spurenstoffelimination gegenübergestellt und analysiert sowie eine abwassertechnische Bemessung der Kläranlagenbelastung durchgeführt. Die Verfahrensvarianten wurden über Kostenberechnung (PKBW), Sensitivitätsanalyse und Bewertungsmatrix miteinander verglichen und bewertet. Aufgrund der geringen Investitionen (Weiternutzung der bestehenden Flockungsfiltration) und der positiven Kostenentwicklung hinsichtlich Betriebsmittelverbrauches konnte eine Filtration mit granulierter Aktivkohle (GAK) als Vorzugsvariante für die Kläranlage Bielefeld-Brake ermittelt werden.

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Erneuerung der mechanischen Reinigungsstufe auf dem Klärwerk Uelzen

Arbeitsgebiet: Mechanische Abwasserbehandlung

Die mechanische Reinigungstufe wurde vollständig erneuert. Dazu gehöhrten der Neu- und Umbau der Zulaufsammler auf dem Kläranlagengelände, der Neubau eines Zulaufschneckenpumpwerkes mit 2 Schnecken, der Neubau eines Rechengebäudes mit Feinrechen, Rechengutförderung, Waschpresse, Sandwaschklassierer und Containeranlage, der Neubau eines zweistraßigen belüfteten Sand- und Fettfangs sowie einer zweistraßigen Vorklärung am PS-Pumpwerk.

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Umfassende Erweiterung und Modernisierung auf der Zentralen Kläranlage Melle-Wellingholzhausen

Arbeitsgebiet: Kommunale Kläranlagen

Da die Kläranlage Wellingholzhausen ihre Belastungsgrenze erreicht hatte und der Überschussschlamm nicht ausreichend stabilisiert wurde, war eine Optimierung / Erneuerung der Anlage notwendig. Die wesentlichen Maßnahmen umfassten den Neubau einer Behandlungsstraße (Kombibecken bestehend aus Belebung (V = 2.000 m³) mit Walzenbelüftern und Tauchmotorrührwerken sowie innenliegendem Nachklärbecken (D = 20 m)), Austausch der Maschinentechnik des vorhandenen Belebungsbeckens, Neubau eines Fäkalschlammschachtes (V = 20 m³) und Erneuerung der maschinellen Überschussschlammeindickung. Der Anschlusswert wurde um rd. 60% auf 8.200 EW erhöht.

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Optimierung und Erweiterung durch Neubau eines Belebungsbeckens (VBB= 2.700 m³) auf der Kläranlage Greven

Arbeitsgebiet: Biologische Abwasserbehandlung

Da die von industriellem Abwasser geprägte Kläranlage Greven zum einen an ihre Belastungsgrenze gekommen war und zum anderen die Ansiedlung neuer Industrieeinleiter bevorstand sowie allgemein ein zukünftiger Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen ist, wurde eine Kapazitätserhöhung erforderlich. Diese wurde durch den Neubau eines dritten Belebungsbeckens um ca. 30.000 EW realisiert. In einem vorgezogenen Bauabschnitt wurden die vorhandenen mit Walzen belüfteten Umlaufbecken bereits auf feinblasige Druckbelüftung mittels PU-Membranplattenbelüftern umgestellt.

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