Gewässer

Gütebetrachtungen, Renaturierung und Hochwasserschutz

Die Wasserrahmenrichtlinie fordert für die Oberflächengewässer den guten Zustand, für den sowohl morphologische als auch Güteanforderungen erfüllt sein müssen. Immissionsorientierte Anforderungen wie das BWK-Merkblatt 3 ergänzen die bisherigen emissionsorientierten Anforderungen. Neben den stofflichen können es insbesondere die hydraulischen Anforderungen sein, die durch Einleitungen urbanen Ursprungs nicht eingehalten werden können. Anforderungen für die Morphologie werden beispielsweise durch die Gewässerstrukturgüte definiert.

Abhilfe können beispielsweise Maßnahmen zur Rückhaltung und Verminderung der Einleitungsabflüsse schaffen. Die Verbesserung des Wiederbesiedlungspotenzials stellt eine Alternative zur Steigerung der Aufnahmekapazität eines Gewässers dar.

Die zum Teil gegensätzlichen Ziele und Anforderungen aufgrund der unterschiedlichen Nutzungen gilt es in einem Abstimmungsprozess gegeneinander abzuwägen.

Die Aufgaben im Bereich des Wasserbaus sind Abfluss- und Wasserspiegelberechnungen als Basis für Gewässerausbau und -verlegungen. Zudem hat der Hochwasserschutz in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen, da aufgrund des Klimawandels oftmals in kurzer Zeit größere Abflüsse in den Bächen und Flüssen als früher abgeführt werden müssen.

  • Abflussberechnung
  • Gewässergütesimulation
  • Hochwasserschutz
  • Naturnaher Gewässerausbau
  • Immissionsnachweis nach BWK-Merkblatt 3
Schlagworte: emissions- und immissionsbezogener Gewässerschutz, Renaturierung, Hochwasserschutz, Wasserbau, Hydraulik, Gewässersimulation, Abfluss und Wasserspiegellagenberechnung, Überflutungsüberprüfung

Referenzen zum Thema Gewässer