Umbau eines ehemaligen Belebungsbeckens zum Schlammlagerplatz auf dem Klärwerk Gümmerwald

Arbeitsgebiet: Schlammtransport und -lagerung

Kurzbeschreibung

Auf dem Klärwerk Gümmerwald wird bereits ein Klärschlammzwischenlager in einem umfunktionierten ehemaligen Belebungsbecken betrieben, das vor einigen Jahren von der PFI Planungsgemeinschaft geplant und gebauleitet wurde. Aufgrund der hohen Klärschlammmengen und der jahreszeitlich landwirtschaftlich nur bedingten Verwertungsmöglichkeit ist das erste Klärschlammzwischenlager nicht mehr ausreichend. Es erfolgte die Erweiterung des Klärschlammzwischenlagers in einem zweiten vorhandenen und stillgelegten ehemaligen Belebungsbecken. Nach der Entkernung des Umlaufgrabens folgte die Aufstellung von Beton-Fertigteilwänden zur Schaffung von verschiedenen Kammern und zur Beckenkronenerhöhung zur Einlagerung des entwässerten Schlammes. Die Überdachung wurde mittels Beton-Fertigteilstützen auf den vorhandenen Außenwänden und aufliegenden Spannbetonbindern realisiert. Als Dachhaut wurde ein einlagiges Trapezblech auf Koppelpfettenlage montiert.

Technisches Konzept

  • Nutzung vorhandenes Belebungsbecken
  • Beton-Fertigteilwände als Beckenkronenerhöhung und Trennwände
  • Beton-Fertigteilstützen und Spannbetonbinder für die Überdachung
  • blitzstromtragfähige Trapezblech-Dacheindeckung

 Ergebnisse

Die Lagerkapazität auf dem KW Gümmerwald wurde durch den Umbau des 2. Beckens und die Beckenkronenerhöhung mehr als verdoppelt. Der entwässerte Faulschlamm unterliegt nicht mehr der Wiedervernässung während der Klärschlammzwischenlagerung.

Wichtige Projektdaten

Länge:                                             108,00 m
Breite:                                                41,00 m
Höhe Fertigteilwände:                     7,00 m
Traufhöhe über Sohle:                    11,00 m
Lagerfläche:                             ca. 4.000 m²
Max. Füllhöhe:                               ca. 7,0 m
Lagerkapazität:                     ca. 28.000 m³
entsprechend ca. 125 Tagen

Leistungsumfang

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke (Lph. 1 – 9 komplett, örtl. Bauüberwachung)
  • Fachplanung Technische Ausrüstung (Lph. 1 – 9 komplett)
  • Tragwerksplanung (Lph. 1 – 6 komplett)
  • Inbetriebnahme