Zurück

Bad Pyrmont, Niedersachsen

 

Kurzbeschreibung

  • Arbeitsgebiet: Stadtentwässerung
  • Auftraggeber: Entsorgung Bad Pyrmont AöR
  • Zeitraum: 2012 bis 2014
  • Projektkosten: 2,4 Mio. EURO

Auf der Grundlage des im Rahmen des Generalentwässerungsplans durchgeführten Schmutzfrachtnachweises wird ein zusätzlicher Stauraum von 2.000 m³ erforderlich, um die Einleitungsmengen in das Gewässer Emmer zu reduzieren. Dieser wird als dreizügiger Stauraumkanal zwischen der Solbadstraße und dem RRB/PW3 realisiert.

Die geplante Anlage liegt im Heilquellenschutzgebiet (Schutzzone I und IIb), im Naturschutzgebiet Emmertal, im FFH-Gebiet und im Überschwemmungsgebiet der Emmer. Im Projektgebiet befinden sich die Heilquellen Wolfgangquelle II und Hufelandquelle II.

Nach umfangreichen Voruntersuchungen zeigte sich, dass eine Grundwasserabsenkung im Bereich der Heilquellen problematisch und nicht genehmigungsfähig ist. Eine geschlossene Bauweise wurde aufgrund der geringen Überdeckung ausgeschlossen.

Mit dem patentierten Verfahren der Fa. Uhrig wurde eine Bauweise gewählt, bei der durch eine spezielle Verlegeart der Rohrgaben in den vorhandenen Böden ohne Grundwasserabsenkung hergestellt und nach kurzer Zeit wieder verfüllt werden kann. Damit wird der Einfluss der Baumaßnahme auf die Heilquellen minimiert.

Leistungsumfang

  • Objektplanung
  • Technische Ausrüstung
  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Mitwirkung bei der Vergabe
  • Bauoberleitung/örtliche Bauüberwachung
  • Projektüberwachung und Dokumentation