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Neubau des Schlammaustragssystems im Zuge des Neubaus einer Schlammtrocknungsanlage des Klärwerks Georgsmarienhütte

 

Kurzbeschreibung

Die Stadtwerke Georgsmarienhütte GmbH haben im Zuge der Gesamtmaßnahme „Biogasanlage und Klärschlammbehandlung“ auch eine Trocknungsanlage für den auf dem Klärwerk anfallenden Klärschlamm und dem Gärrest der Biogasanlage gebaut.

Zu der Anlage gehören diverse Aggregate zum Transport von Schlamm und Trockengut: Als zentraler Baustein dient ein vorhandenes Dickschlammsilo zu Vorlage der Klärschlammtrocknung und als Redundanzweg zur Verladung

auf LKW, das in das neue Konzept eingebunden wurde. Der eigentliche Schlammtransport des entwässerten Schlamms zum Trockner erfolgt durch mehrere Spiralförderschnecken in Horizontal-und Vertikalaufstellung. Die Beschickung des Trockengutsilos erfolgt aus dem Trocknungsgebäude heraus mit einer pneumatischen Fördereinrichtung, welche das Silo von oben mit dem Trockengut befüllt. Die Abgabe erfolgt an der unter rd. 45° geneigten Trichterspitze über eine Zellenradschleuse und einen Absperrschieber.

Technisches Konzept

Dickschlammtransport:

  • mehrere Schnecken mit Längen von ca. 7–14 m

Dickschlammsilo:

  • Volumen ca. 250 m³

Trockenguttransport:

  • pneumatisch

Trockengutsilo:

  • Volumen ca. 70 m³, Stickstoffinertisierungsanlage

Wichtige Projektdaten

  • Schlammentwässerung:
    • Durchsatz bis 40 m³/Ah
    • Trockensubstanz ca. 25%
  • Schlammtrocknung:
    • Durchsatz entw. Schlamm 913 kg/Ah
    • Schlammmenge getrocknet 1091 t/a
    • Trockensubstanz 90 %

Leistungsumfang

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke ( Lph. 1 – 9 komplett, örtl. Bauüberwachung)
  • Fachplanung verfahrens- und maschinentechnische Ausrüstung sowie EMSR-Technik (Lph. 1 – 9 komplett)
  • Tragwerksplanung (Lph. 1 – 6 komplett)
  • Inbetriebnahme