Neubau und Sanierung der Schlammfaulung auf dem Klärwerk Lüneburg

Arbeitsgebiet: Stabilisierungsanlagen

Kurzbeschreibung

Aufgrund des Alters der Anlage und der im Rahmen eines sicherheitstechnischen Gutachtens festgestellten Mängel sowie des zu geringen Faulvolumens war die Sanierung und Erweiterung der Schlammfaulanlage erforderlich.

Die Baumaßnahme wurde in 2 Bauabschnitte unterteilt: Der erste Bauabschnitt umfasste den Neubau des zweiten Faulbehälters mit Maschinengebäude (inklusive Heizschlammsystem, Gasraum, Heizungs- und NSV-Anlage), den Bau des Rohrkanals und die Anbindungsarbeiten an das bestehende System zum autarken Betrieb. Nach Inbetriebnahme des neuen Faulbehälters wurde der vorhandene Faulbehälter zur Sanierung außer Betrieb genommen.

Der zweite Bauabschnitt beinhaltete eine bau- und maschinentechnische Sanierung des vorhandenen Faulbehälters (inkl. Heizschlammsystem sowie Teile des Gassystems). Die Realisierung erfolgte bei laufendem Betrieb der Kläranlage und der Schlammfaulung.

Technisches Konzept

Vorhandener Faulbehälter

  • Bau und maschinentechnische Sanierung Faulbehälter, Teilsanierung Gassystem, Erneuerung Heizschlammsystem, Intensivierung Faulschlammumwälzung

Neuer Faulbehälter

  •  Ergänzung eines zweiten Behälters für den unabhängigen Einzelbetrieb, Parallelbetrieb oder für eine zweistufige Faulung

Weiteres

  • Errichtung eines neuen Maschinenge- bäudes mit neuem Heizschlammsystem, Gasraum, Heizungs- und NSV-Anlage
  • Begehbarer Rohrkanal zur Anbindung der beiden Faultürme

Projektdaten

Faulturm, vorhanden           1 x 5.500 m3
Faulturm, neu                        1 x 5.500 m3
Rohschlamm                         rd. 525 m3/d
Gasmenge                                    370 m3/h

Leistungsumfang

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke (Lph. 1 – 9, Örtliche Bauüberwachung)
  • Fachplanung verfahren- und maschinentechnische Ausrüstung sowie EMSR-Technik (Lph. 1 – 9)
  • Tragwerksplanung (Lph. 1 – 6)
  • Inbetriebnahme