Neubau Gärrest- und Klärschlammtrocknung auf der Kläranlage Georgsmarienhütte

Arbeitsgebiet: Trocknungs- und Verbrennungsanlagen

Kurzbeschreibung

Auf der Kläranlage Georgsmarienhütte wurde in den Jahren 2006 bis 2009 gleichzeitig von PFI eine Biogasanlage für organische Reststoffe (4.000 m³ Fermentervolumen) mit einer elektrischen BHKW-Leistung von 850 kW errichtet. Die Größe der Biogasanlage wurde dabei so bemessen, dass die bei der Verstromung des Biogases anfallende Abwärme vollständig zur Trocknung der auf der Kläranlage anfallenden Klärschlämme sowie der entwässerten Faulschlämme der Biogasanlage eingesetzt werden konnte.

Prozesstechnisch vor der Trocknung wurden eine neue Entwässerungsanlage sowie ein Dickschlammsilo zur Beschickung der Trocknung installiert. Die rein abwärmegestützte Trocknung wurde aus Kostengründen als einstrassige Bandtrocknung ausgeführt.

Die Trocknung wurde gemeinsam mit dem BHKW, der Entwässerung sowie der weiteren Maschinen- und Elektrotechnik in einem neu errichteten Gebäude untergebracht.

Die Anlage wurde für einen kontinuierlichen Betrieb mit einer Wasserverdampfungsleistung von 0,75 t/h und einem Jahresdurchsatz bis 8.000 t/a ausgelegt. Die Behandlung der Abluft erfolgt über einen Wäscher gefolgt von einem Biofilter. Nach Trocknung auf rund 90% TR wird das Trockengut pneumatisch in ein Silo zur Abfuhr gefördert.

Projektdaten Klärschlammtrocknung

Wasserverdampfung:         0,75 t/h
Getrockneter Schlamm:  2.000 t/a
Trockensubstanz:               90 % TR

Leistungsumfang

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke (Lph. 1 – 9, örtl. Bauüberwachung)
  • Fachplanung verfahrens- und maschinentechnische Ausrüstung sowie EMSR-Technik (Lph. 1 – 9)
  • Tragwerksplanung (Lph. 1 – 6)