Kläranlage Leinetal, Heiligenstadt, Thüringen, 80.000 EW

Arbeitsgebiet: Abwasser

Auftraggeber: WAZ Obereichsfeld
Zeitraum: 2010 bis 2012
Projektkosten: 6,5 Mio. EURO

Kurzbeschreibung

Für eine abwasserintensive Industrieansiedlung ist die Reinigungskapazität der Kläranlage Leinetal, die vor rd. 20 Jahren als Stabilitationsanlage erbaut worden ist, umfassend zu erhöhen.
Diese Erhöhung erfolgt vornehmlich durch die Vorschaltung einer Vorklärung mit Faulung und eines separaten BioP-Beckens vor die biologische Stufe. Die bisherigen integrierten BioP-Becken der 3 als Rundbecken konzipierten Belebungsbecken können daher in zusätzliches Belüftungsvolumen umgenutzt werden.
Die Belüftungskapazität wird einerseits durch die Installation leistungsstärkerer Gebläse und andererseits durch Umrüstung auf Membranplattenbelüfter deutlich erhöht.

Zudem werden die Becken durch Einbauten (leichte Holzwände) auf eine Pfropfenströmung umgestellt, so dass die Umwälzung durch kurzzeitige Impulsbelüftung erfolgt und auf die bisherigen Rührwerke verzichtet werden kann.
Nur durch Umrüstung der Belüftung zeigte sich eine Einsparung an Belüftungsenergie von ca. 30 % gegenüber den früheren Verhältnissen.

Leistungsumfang

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke (Lph. 1 – 9 komplett)
  • örtl. Bauüberwachung
  • Fachplanung technische Ausrüstung für Maschinen- und EMSR-Technik einschl. Verfahrens- und Prozesstechnik (Lph. 1 – 9 komplett)
  • Tragwerksplanung (Lph. 1 – 6 komplett)
  • Wirtschaftlichkeitsstudie, UVP-Vorprüfung