Erneuerung der Klärschlammentwässerung auf dem Klärwerk Uelzen

Arbeitsgebiet: Entwässerungsanlagen

Kurzbeschreibung

Die Stadt Uelzen hat zur Entwässerung des bei der Abwasserreinigung anfallenden Klärschlammes 2 Kammerfilterpressen betrieben. Einerseits waren die Kammerfilterpressen nach rd. 15 Jahren Betrieb am Ende ihrer Nutzungsdauer, andererseits sollten Alternativen zur landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung geschaffen werden. In einer Machbarkeitsstudie hat die PFI Planungsgemeinschaft ein Konzept für die zukünftige Klärschlammbehandlung und -entsorgung in Uelzen erarbeitet, in der sich die Umrüstung des vorhandenen Entwässerungsgebäudes zur kombinierten Entwässerungs- und Trocknungsanlage als regionale Verbundlösung für 170.000 EW als Vorzugsvariante herausgestellt hat. In einem ersten Schritt wurden die Kammerfilterpressen durch zunächst 2 Zentrifugen (für den Uelzener Klärschlamm, entsprechend 80.000 EW) ersetzt.

Technisches Konzept

Schlammvorlage

  • Umwandlung von zwei vorhandenen Reaktionsbehältern in Vorlagebehälter mit je 460 m³ Inhalt, Einbau von Rührwerken

Entwässerung

  • 2 Zentrifugen mit je 30m³/h Durchsatzleistung, Dickschlammförderung mit Excenterschneckenpumpen, Nutzung einer vorhandenen FHM-Station

Dickschlammabfuhr

  • Nutzung einer vorhandenen Containerstellfläche als Fahrsilo

Fremdschlammannahme

  • Umrüstung eines Reaktionsbehälters zur Annahme von eingedicktem Fremdschlamm

Projektdaten

Schlammentwässerung
Schlammdurchsatz                  60 m³/Bh
Trockensubstanz                         24 % TR
Schlammmenge                    1.550 t TR/a

Klärschlammtrocknung (optional)
Schlammdurchsatz                1,0 tTR/Bh
Trockensubstanz                          90 %TR
Getrockneter Schlamm            4.200 t/a

 Leistungsumfang

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke (Lph. 1 – 9 komplett, örtl. Bauüberwachung)
  • Fachplanung verfahrens- und maschinentechnische Ausrüstung sowie EMSR-Technik (Lph. 1 – 9 komplett)
  • Tragwerksplanung (Lph. 1 – 6 komplett)
  • Inbetriebnahme